Informationen und Bilder von und zur Autobahnbrücke A1

Hier Bilder vom Bau der alten Autobahnbrücke in den 60 Jahren

Einweihung der Brücke 5.Juli 1965

Hier einige Bilder von der Entfernung der alten Rohrleitungen unter der Merkenicher Hauptstrasse, die deshalb für vier Tage gesperrt war.

Hier ein paar neue Bilder des Autobahnneubau

Hier einige Bilder der Vorbereitungsarbeiten (Neu- bzw. Umverlegungsarbeiten an Rohrleitungen und Kanälen) zum Errichten der neuen Autobahnbrücke der A1 über dem Rhein

Sehr geehrte Damen und Herren,
in den nächsten Wochen saniert die Straßen.NRW-Regionalniederlassung Rhein-Berg Brückenbauwerke der A1 im Raum Leverkusen. Daher kommt es zu diversen Verkehrseinschränkungen.
An der Leverkusener Rheinbrücke finden ab nächste Woche Schweißarbeiten im Außenbereich statt. Daher wird ab Montag (2.4.), 22 Uhr, der Verkehr in beiden Fahrtrichtungen nur noch jeweils zweistreifig über die Brücke geführt. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Donnerstag (19.4.). Die Arbeiten an den Schrägstreben sind notwendig, um die Verkehrssicherheit der Brücke weiterhin zu gewährleisten.
Am Montag (9.4.) beginnt die Sanierung der Fahrbahnübergänge der A1-"Stelze" in Fahrtrichtung Koblenz.
Daher steht dann für die nächsten Wochen (bis Pfingsten) nachts zwischen 20 Uhr und 5 Uhr in Fahrtrichtung Koblenz nur einer statt drei Fahrstreifen zur Verfügung. Dieser Engpass besteht montags bis freitags. Außerdem wird in diesen Nächten die Verbindung von der A3 aus Richtung Oberhausen kommend auf die A1 in Fahrtrichtung Koblenz gesperrt.
Die Fahrbahnübergänge werden tagsüber mit Abdeckplatten gesichert, sodass der Verkehr ohne Einschränkungen fließen kann. Die Abdeckplatten sind TÜV-geprüft und können gefahrlos mit der angeordneten Geschwindigkeit überfahren werden. Für die Arbeiten nachts werden sie aufgeklappt. Ohne die Abdeckplatten wäre eine Sanierung der Übergänge nur mit einer zweiwöchigen Vollsperrung möglich.
Zum Hintergrund:
Die Fahrbahnübergänge verbinden bautechnisch separate Brückenteile. Die Fahrbahnübergänge an der "Stelze" müssen erneuert werden, da sie starke Verschleißerscheinungen aufweisen. Positiver Nebeneffekt: Bei der Überfahrt kommt es zur einer vergleichsweise starken Geräuschentwicklung. Die Sanierung soll hier zu einer deutlichen Reduzierung führen, insbesondere da die "Stelze" direkt an Wohngebiete grenzt. Aufgrund der hohen Verkehrsbelastung der Autobahn kann nur nachts gearbeitet werden, daher kann es aufgrund der Baumaßnahme zu lärmbedingten Störungen kommen. Die Fahrbahnübergänge der Fahrtrichtung Dortmund sind bereits im Frühjahr 2017 saniert worden.

Mit besten Grüßen
Straßen.NRW.
Zentrale Kommunikation
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Landesbetrieb Straßenbau NRW, Zentrale Kommunikation fon (0209) 3808-333, fax (0209) 3808-549
Mail: kommunikation@strassen.nrw.de - Internet:
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Infoabo Leverkusen: https://www.strassen.nrw.de/projekte/autobahnausbau-bei-leverkusen.html
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Informationsschreiben von Straßen.NRW an die Merkenicher Bürger

Einladung zur Informationsveranstaltung von Straßen.NRW
                  "Baubeginn Rheinbrücke"
am Donnerstag, 18. Januar 2018, um 18 Uhr,
im Pfarrheim St. Brictius, Brictiusstraße 22, 50769 Köln

 

Fachleute von Straßen.NRW stellen Ihnen dort das Projekt vor. Insbesondere die Aspekte Verkehrseinschränkungen während des Baus, Baulärm sowie allgemeine Lärmschutzmaßnahmen für die Anlieger werden erläutert.

Hier einige Bilder vom Spatenstich (leider hat dieser im Zelt statt gefunden ?) der neuen A1 Autobahnbrücke über dem Rhein..

Hier das Schreiben von Straßen.NRW zum neu Bau der

A1 Autobahnbrücke über dem Rhein

Bürgerinformation Nr. 8 vom 13.10.17

ENTWARNUNG
Bei der angeblichen Bombe auf der Autobahn A1 handelt es sich um eine Eisenstange!

Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichtes

Nr. 68/2017 vom 11.10.2017. In den Sachen:

BVerwG 9 A 14.16; BVerwG 9 A 17.16 

Rheinbrücke Leverkusen: Bundesverwaltungsgericht weist Klagen ab

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute zwei Klagen abgewiesen, die den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Köln über den Ausbau der Bundesautobahn A1 zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West einschließlich des Neubaus der Rheinbrücke Leverkusen betrafen. Kläger waren eine Umweltvereinigung (Netzwerk gegen Lärm, Feinstaub und andere schädliche Immissionen e.V.) und ein privater Grundstückseigentümer.

Der 4,55 km lange Ausbauabschnitt ist Teil eines in drei Planungsabschnitte gegliederten Projekts, das den Ausbau der A 1 zwischen Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen sowie der A 3 zwischen Leverkusen-Zentrum und Leverkusen-Opladen vorsieht. Einen Schwerpunkt bildet die Erneuerung der Rheinbrücke. Die bestehende, rund fünfzig Jahre alte Brücke hat ihre Belastungsgrenze erreicht und ist seit 2014 für den Schwerlastverkehr gesperrt. Mit dem Neubau der Brücke soll die Autobahn von bisher sechs auf acht Fahrstreifen ausgebaut werden. Teile der Autobahn liegen im Bereich der „Altablagerung Dhünnaue“. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Deponie, die bis in die 1960er Jahre insbesondere von den Bayer-Werken genutzt wurde. Für die Gründung der Brückenpfeiler sowie die Verlegung und Verbreiterung der Fahrbahnen muss die Deponieabdeckung teilweise geöffnet und Deponiegut ausgekoffert werden. Die Kläger haben im gerichtlichen Verfahren zahlreiche Einwände gegen den Planfeststellungsbeschluss erhoben und ihm eigene planerische Vorstellungen entgegengesetzt.

Die Klagen blieben ohne Erfolg. Denn der Planfeststellungsbeschluss hat sich mit den zahlreichen Ergänzungen, die der Beklagte während des Rechtsstreits vorgenommen hat, als rechtmäßig erwiesen.

Der Vorwurf der Kläger, der Beklagte lege entgegen eigenen Vorgaben bereits jetzt die Planung des östlichen Folgeabschnitts zwingend auf eine Hochstraße fest, hat sich nicht bestätigt. Vielmehr kann der Ausbau nach Osten hin entweder in Hoch- oder in Tieflage fortgesetzt werden. Die Unterteilung des Gesamtvorhabens in mehrere Abschnitte war durch den Zeitdruck gerechtfertigt, den die einsturzgefährdete Rheinbrücke auslöst.

Der Beklagte hat die Risiken, die mit der Öffnung der Altablagerung verbunden sind, hinreichend ermittelt und beurteilt. Bei der Untersuchung der Altablagerung durfte er berücksichtigen, dass diese im Laufe der letzten Jahrzehnte bereits häufig und intensiv erkundet worden ist, und sich daher zunächst auf ergänzende Feststellungen beschränken. Weitere vertiefende Untersuchungen sind baubegleitend vorgesehen.

Die Entscheidung des Beklagten, im Bereich der Altablagerung eine sogenannte Polstergründung der Fahrbahnen vorzusehen, ist vertretbar. Dabei werden das Obermaterial und die Abfallschicht bis zu einer Tiefe von 2,70 m ausgehoben. Auf  eine tiefenwirksame Nachverdichtung folgt der Einbau von hochverdichtetem Schüttmaterial. Die Entscheidung für die Polstergründung, die wegen des Setzungsrisikos einen gegenüber dem Normalfall höheren Reparaturaufwand auslöst, beruhte auf einer Abwägung. Neben wirtschaftlichen Gründen sprach auch die Vermeidung größerer Umweltrisiken gegen einen Vollaustausch des Deponieguts unterhalb der Fahrbahnen.
Für die Bauarbeiten im Deponiebereich hat der Beklagte ein Emissionsschutz- und Entsorgungskonzept aufgestellt. Dieses ist von Vorsicht geprägt und daher geeignet, die Sicherheit der Bevölkerung und der Bauarbeiter zu gewährleisten.

Der von den Klägern entwickelten sogenannten Kombilösung musste der Beklagte nicht den Vorzug vor der Planvariante geben. Die Kombilösung beinhaltet einen Langtunnel zwischen der Anschlussstelle Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen sowie eine Ersatzbrücke zum Anschluss der A 59 an die linke Rheinseite. Die direkte Verbindung zwischen den Autobahnkreuzen Leverkusen-West und Leverkusen würde allerdings entfallen. Damit verfehlt diese Variante ein wesentliches Kriterium, das der Beklagte für das Ausbauprojekt im Einklang mit den Planungszielen aufgestellt hat. Denn danach müssen alle gegenwärtigen Fahrbeziehungen im Endzustand wieder vorhanden sein, damit es nicht zu Netzverlagerungen kommt. Solche Verlagerungen wären eine notwendige Folge des Wegfalls der Direktverbindung.

BVerwG 9 A 14.16 - Urteil vom 11. Oktober 2017
BVerwG 9 A 17.16 - Urteil vom 11. Oktober 2017

 

Bombe an Leverkusener Brücke: So verläuft die Sperrung der A1 in den kommenden Tagen

Köln/Leverkusen -

Wegen eines möglichen Bombenfunds an der Leverkusener Brücke muss die Autobahn 1 in Fahrtrichtung Koblenz ab dem Wochenende gesperrt werden. Ein Überblick:

4. Oktober

Ab Mittwoch, werden die Umleitungsstrecken ausgeschildert.

6. Oktober

Die Sperrung selbst beginnt am Freitag um 22 Uhr.

9. Oktober

Eine Spezialfirma wird sich am Montag zur vermuteten Bombe vorgraben.

11. Oktober

Bis Mittwochabend ist die Autobahn in Fahrtrichtung Koblenz gesperrt.

12. Oktober

Ab Donnerstagmorgen sollen wieder zwei Fahrstreifen Richtung Koblenz frei sein.

14./15. Oktober

Am drauf folgenden Wochenende soll die A1 wieder auf allen Fahrstreifen frei gegeben werden.

16. Oktober

Am Montag soll der Berufsverkehr wieder normal über die Rheinbrücke laufen.

Sollte es sich, wie vermutet, tatsächlich um eine Bombe handeln, die entschärft werden muss, könnten die Arbeiten länger dauern als geplant. Zudem müsste dann auch die Gegenrichtung gesperrt werden.

Eventuell müssen Evakuierungen vorgenommen werden. Darüber wird die Stadt Köln informieren. (rm)

– Quelle: http://www.ksta.de/28528154 ©2017

Straßen.NRW.Info-Abo A-bei-LEV:

Urteil zum Neubau der A1-Rheinbrücke Leverkusen am 11. Oktober

Sehr geehrte Damen und Herren,
das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat in den vergangenen zwei Tagen die Klagen gegen den Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Köln für den Neubau der Rheinbrücke Leverkusen verhandelt. Die Bezirksregierung Köln und Straßen.NRW hatten in Leipzig noch einmal die Chance, die detaillierten Planungen und Prüfungen zum rechtmäßigen Neubau der Rheinbrücke darzulegen. Das abschließende Urteil wurde jetzt für den 11. Oktober angekündigt. Eine Klage wurde während des Verfahrens in Leipzig ausgeräumt, zwei weitere Klagen sind noch anhängig.

Sofern durch das Gericht der Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung Köln bestätigt wird, könnte Straßen.NRW noch in diesem Jahr mit dem Bau eines Regenrückhaltebeckens beginnen. Die eigentlichen Arbeiten für die neue Rheinbrücke würden im Frühjahr nächsten Jahres starten.

Inhalt des Planfeststellungsbeschlusses ist neben dem Neubau der Rheinbrücke der Ausbau der A1 zwischen Köln-Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West auf vier Fahrstreifen je Fahrtrichtung. Weiterhin sind umfangreiche Umbauten in der Anschlussstelle Niehl und dem Autobahnkreuz Leverkusen-West vorgesehen. Damit verbunden sind auch Eingriffe in die "Altablagerung Dhünnaue" in Leverkusen. Straßen.NRW hat der Bezirksregierung Köln als Planfeststellungsbehörde für diese Eingriffe ein umfangreiches Sicherheitskonzept vorgelegt.

Mehr unter:
www.a-bei-lev.nrw.de

Mit besten Grüßen

Straßen.NRW.
Zentrale Kommunikation

Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund von Vandalismus an den Baugeräten können die Bohrungen zur Baugrunduntersuchung der neuen Leverkusener Rheinbrücke in dieser Woche nicht wie ursprünglich geplant abgeschlossen werden. Die Sperrung des Radwegs nördlich der Dhünn zwischen Europaring und Adolfsstraße verlängert sich deswegen um eine Woche bis nächste Woche Freitag (15.9.). Eine Umleitung für Fußgänger und Radfahrer ist ausgeschildert. Fußgänger können auch weiterhin die Hängebrücke benutzen.

Mehr zum Thema:
https://www.strassen.nrw.de/presse/meldungen/2017/pi2017-2-2074.html (Pressemitteilung vom 22.08.2017)

Mit besten Grüßen
Straßen.NRW.
Zentrale Kommunikation

Infoabo Leverkusen:
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Sehr geehrte Damen und Herren,

der Umbau der Schrankenanlage auf der Industriestraße in Köln-Niehl wird diese Woche fertiggestellt. Dann ist in der Anschlussstelle Niehl die direkte Auffahrt auf die A1 in Fahrtrichtung Koblenz wieder möglich. Die Freigabe wird schon morgen Vormittag erfolgen.

 

In den letzten Wochen sind die Fahrbahn der Industriestraße saniert und die Schrankenanlage neu aufgebaut worden. Es führen künftig zwei Fahrspuren von der Industriestraße auf die Leverkusener Rheinbrücke. Weiterhin steht eine freie Fahrspur in Richtung Chorweiler zur Verfügung. Insgesamt werden die Leistungsfähigkeit der Anlage gesteigert, die Häufigkeit der Auslösungen herabgesetzt und somit der Verkehrsfluss deutlich verbessert.

 

Die Zufahrt von der Emdener Straße (Turbokreisel) auf die Industriestraße in Richtung Chorweiler bleibt bis zur Fertigstellung des Neubaus der Rheinbrücke Leverkusen gesperrt. Verkehrsteilnehmer können über die Geestemünder Straße auf die Industriestraße in Richtung Norden auffahren.

 

Mit besten Grüßen

Straßen.NRW.
Zentrale Kommunikation

Sehr geehrte Damen und Herren,
gemeinsam mit der Stadt Köln nutzen wir die verkehrsarme Zeit während der Sommerferien und der Ford-Werksferien im August, um die LKW-Sperranlage auf der Industriestraße umzubauen und zu erweitern. Ab Samstag (29.7.) werden zunächst die Fahrbahndecke der Industriestraße und die Entwässerung erneuert. Gleichzeitig wird die Verbindungsrampe von der Industriestraße (Fahrtrichtung Chorweiler) auf die A1 in Richtung Dortmund instandgesetzt. Abschließend wird die Schrankenanlage neu aufgebaut und um eine Spur erweitert. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende August.
Während der Sanierungs- und Umbaumaßnahmen steht den Verkehrsteilnehmern auf der Industriestraße in Richtung Chorweiler nur ein Fahrstreifen zur Verfügung. Zudem ist die Auffahrt von der Industriestraße auf die A1 in Richtung Dortmund gesperrt. In der ersten Bauphase (29.7.-12.8.) kann auch die Abfahrt von der Industriestraße auf die Emdener Straße nicht genutzt werden. Umleitungen sind mit Rotem Punkt ausgeschildert.

Die Zufahrt von der Emdener Straße (Turbokreisel) auf die Industriestraße in Richtung Chorweiler wird im Zuge des Umbaus dauerhaft geschlossen. Verkehrsteilnehmer können über die Geestemünder Straße auf die Industriestraße in Richtung Norden auffahren.
Nach der Erweiterung der Schrankenanlage kann künftig zweistreifig auf die Verbindung zur A1 (Fahrtrichtung Dortmund) aufgefahren werden. Weiterhin steht eine freie Fahrspur in Richtung Chorweiler zur Verfügung. Insgesamt wird die Leistungsfähigkeit der Anlage gesteigert, die Häufigkeit der Auslösungen herabgesetzt und somit der Verkehrsfluss deutlich verbessert.
Hintergrund
Die Rheinbrücke Leverkusen ist seit drei Jahren für Fahrzeuge, die schwerer als 3,5 Tonnen sind, gesperrt. Weil aber bis Herbst 2016 immer noch täglich bis zu 150 schwere Fahrzeuge über die Brücke fuhren, was zu weiteren schwerwiegenden Schäden geführt hat, wurden für alle Fahrbeziehungen Schrankenanlagen aufgebaut, um diese Überfahrten zu verhindern. Mittlerweile wurden mehr als 25.000 LKW an der Überfahrt der Leverkusener Rheinbrücke gehindert.
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Da sich seit unserer letzten Kommunikation zum Thema Verkehrslage wieder einiges getan hat und wir Anfang Mai auch ein weiteres Treffen mit Straßen NRW und anderen Beteiligten hatten, möchten wir Sie mit dieser Information auf den neuesten Stand bringen:

 

Zunächst ein Überblick zur Situation der Leverkusener Brücke. Die Brücke unterliegt einer laufenden Kontrolle im Hinblick auf den Zustand und die Befahrbarkeit. Die Einrichtung der Sperranlagen wirkt sich – wie erhofft -  stabilisierend auf das Bauwerk aus, auch wenn laufend neue, allerdings nur kleinere, Risse festgestellt werden. Diese können aber im Rahmen der fortlaufenden Erhaltungssanierung unmittelbar behoben werden. Damit ist die Aufrechterhaltung des Fahrbetriebs von 6 Fahrstreifen für PKW gewährleistet, auch wenn dies mit hohem Aufwand erfolgt. Alle Sperranlagen laufen so gut wie fehlerfrei, mit einem Durchsatz von bis zu 1800 PKW pro Stunde und pro Fahrbahn.

 

Ein konkreter Termin für den Beginn des Neubaus der Leverkusener Brücke kann letztlich erst dann bekannt gegeben werden, nachdem das Urteil über die eingereichte Klage gefällt wurde. Dieses Urteil wird im September 2017 erwartet. Wir werden Sie entsprechend informieren.

 

Zwischenzeitlich werden aber auch weitere entlastende Maßnahmen umgesetzt und geprüft. Die Auffahrt Industriestraße auf die A1 von Merkenich kommend, wurde letzte Woche wieder geöffnet und führt zu einer merkbaren Entlastung in den Stoßzeiten. Die Installation der zweiten Schrankenanlage auf der Industriestraße ist während der Sommerferien geplant. Für die Realisierung sind mehrere Baumaßnahmen notwendig. Nach der Installation wird die Auffahrt vom Turbokreisel auf die Industriestraße dann gesperrt.

 

Eine neue Autobahnauffahrt von der Neusserstraße auf die A1 Richtung Leverkusen ist in der Planung und die Maßnahme für die 2-spurige Auffahrt von der Oranjehofstraße auf die Industriestraße ist in der Ausschreibung. Auf der Geestemünder Straße wird während der Sommerfreien die Fahrbahndecke erneuert. Dies ist zwar zunächst eine weitere Einschränkung, aber diese findet in der ruhigeren Sommerferienzeit statt und führt nach Abschluss zu einer deutlich verbesserten Befahrbarkeit der Geestemünder Straße und somit auch zu einer Erleichterung bei der An- und Abfahrt zur Arbeit.

 

Auch die umliegenden Brücken sind von Baumaßnahmen betroffen. Die Arbeiten zur Erneuerung Fahrbahndecke auf der Zoobrücke haben bereits begonnen und der Kalker Tunnel soll Ende des Jahres 2017 wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Sanierung der Mülheimer Brücke hat derzeit ohne Verkehrsbeeinträchtigung begonnen. Sobald die Zoobrücke und der Kalker Tunnel fertiggestellt sind, wird die Mühlheimer Brücke dann temporär nur 1-spurig in jeder Richtung befahrbar sein.

Beginn der Rohrverlegung- bzw. Vorbereitungsarbeiten die Erforderlich sind zum Neubau der Autobahnbrücke

Beseitigung der Gefällten Bäume auf der Strecke der neu zu verlegenden Leitungen im Bereich der neuen Brückenführung.

Bürgerinformation Nr. 7 vom 31.3.2017 (auf den Link klicken)

Planung und Ausbau der Autobahnen bei Leverkusen

Straßen.NRW.
Zentrale Kommunikation
 

Ausbau der Autobahnen in Leverkusen Bürgerinformation Nr. 7 vom 31.3.2017

Wie geht es mit dem Bau der neuen Rheinbrücke weiter? Gegen den Bau der neuen Rheinbrücke sind Klagen vor dem Bundesverwaltungsgericht erhoben worden. In der Hauptsache steht die Entscheidung des Gerichts noch aus, Straßen.NRW kann aber mit den notwendigen vorlaufenden Arbeiten beginnen.  In der Pressemitteilung des Gerichts (Nr. 7/2017, BVerwG 9 VR 2.16; BVerwG 9 VR 3.16 vom 16.02.2017) heißt es: „Rheinbrücke Leverkusen: Bundesverwaltungsgericht gibt einzelne Maßnahmen frei - Rechtmäßigkeit der Planung aber einstweilen offen. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute im Zusammenhang mit der Leverkusener Rheinbrücke über mehrere Anträge auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes entschieden. Der Antragsgegner (Land NordrheinWestfalen, vertreten durch die Bezirksregierung Köln) darf bestimmte, genau festgelegte Vorabmaßnahmen durchführen. Damit ist keine Aussage über die Rechtmäßigkeit der umstrittenen Planung verbunden.“ Weiter schreibt das Gericht: "Nach summarischer Prüfung, wie sie in einem Verfahren auf vorläufigen Rechtsschutz nur möglich ist, stellt sich die Rechtmäßigkeit der umstrittenen Planung derzeit als offen dar. Daher hat das Bundesverwaltungsgericht die Interessen der Beteiligten gegeneinander abgewogen. Das Interesse des Antragsgegners, die fünf genannten Vorabmaßnahmen auf eigenes Risiko durchführen zu können, überwiegt danach das gegenläufige Interesse der Antragsteller. Mit den noch umstrittenen Maßnahmen, für die Betroffene entschädigt werden müssen und die erforderlichenfalls durch Rückverlegung der Leitungen und Wiederbepflanzung rückgängig gemacht werden können, werden noch keine vollendeten Tatsachen geschaffen. Insbesondere wird nicht in den Deponiekörper eingegriffen. Umgekehrt träten erhebliche, angesichts des Zustandes der Rheinbrücke nicht zu verantwortende Bauverzögerungen ein, falls die Planung rechtmäßig sein sollte, der Antragsgegner die Maßnahmen aber nicht vorab umsetzen dürfte.

Mit einer endgültigen Entscheidung in der Hauptsache könne "nach gegenwärtigem Sachstand noch in diesem Jahr gerechnet werden". Daher konnten im Februar einzelne Flächen in Köln-Merkenich und rechtsrheinisch in Leverkusen entlang des Westrings mit Gehölzarbeiten vorbereitet werden. Die Arbeiten mussten bis Ende Februar abgeschlossen sein, weil ab März ein Schutzzeitraum für die einsetzende Brutzeit der Vögel gilt. Die Rodungsarbeiten sind abgeschlossen, die Entsorgung des Holzes findet derzeit statt. In Kürze werden dann die Arbeiten zur Leitungsverlegung beginnen. Während es im Linksrheinischen zu keinen nennenswerten Beeinträchtigungen für den Verkehr kommen wird, muss im Rechtsrheinischen ein erhöhter Aufwand betrieben werden: Zwei Gasleitungen liegen entlang des Leverkusener Westrings, der daher in den kommenden Monaten voll gesperrt sein wird. Der Verkehr des Westrings wird voraussichtlich bis Oktober parallel über die Lastenstraße vom Kreisverkehr an der Rheinallee bis zum Kreisverkehr Westring/Nobelstraße geführt. Der Kreisverkehr an der Rheinallee wird provisorisch in eine Ampelkreuzung umgebaut.
Weitere Bodenuntersuchungen  Weiterhin werden im Rahmen der laufenden Bodenuntersuchungen im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Leverkusener Rheinbrücke ergänzende Sondierungen auf dem Gebiet der "Altablagerung Dhünnaue" durchgeführt. Dabei werden Bodenproben oberhalb des Dichtungssystems, im Bereich der "rekultivierten Böden", entnommen. Die Analyseergebnisse sind im Rahmen der Ausschreibung zu berücksichtigen, dabei ist die Eignung von Böden grundsätzlich immer nachzuweisen. Diese Böden sind nicht belastet und sollen im Zuge der späteren Baumaßnahmen an anderer Stelle wieder verwendet werden. Insgesamt werden rund 80 Proben genommen. Parallel dazu laufen die weiteren Arbeiten zur Erkundung des Baugrundes in der gesamten Baufläche. Dazu wird noch gesondert informiert

Wie ist der Stand beim Ersatz der „Stelze“ Die Planung zum Ausbau der A1 zwischen dem Autobahnkreuz Leverkusen-West und dem Autobahnkreuz Leverkusen, der heutigen „Stelze“ befindet sich im Moment in der Vorplanung. Im Rahmen der Vorplanung ist eine Machbarkeitsstudie für den Streckenabschnitt zwischen dem Autobahnkreuz LeverkusenWest und dem Kreuz Leverkusen von Straßen.NRW erarbeitet worden. Seitens der Stadt Leverkusen ist letztes Jahr eine ergänzende Untersuchung beauftragt worden mit dem Ziel, Maßnahmen zu entwickeln, die die potenziellen Einschränkungen bei Gefahrguttransporten durch einen möglichen Tunnel reduzieren.  Die Untersuchung liegt mittlerweile vor und wird zurzeit von Straßen.NRW geprüft. Die Untersuchungsergebnisse werden in die Machbarkeitsstudie integriert. Die abgeschlossene Machbarkeitsstudie wird dann mit dem Bundesverkehrsministerium im Detail besprochen. Auch der Bund, der schlussendlich die Entscheidung trifft, prüft das Nutzen-Kosten-Verhältnis der Tunnel-Variante. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Neuerungen für die Schrankenanlage Im Herbst letzten Jahres ist zum Erhalt der alten Rheinbrücke eine Sperranlage mit Schranken an allen Zufahrten zur Brücke eingerichtet worden. Diese hält zu schwere Fahrzeuge (Kfz über 3,5 Tonnen) von der Überfahrt ab und verhindert so weitere Schäden. 
Insbesondere in Köln-Niehl haben die Anlage auf der Industriestraße und die Sperrung einer Auffahrt für starke Beeinträchtigungen des Verkehrs gesorgt. Mit einer Reihe von Maßnahmen haben die Stadt Köln und Straßen.NRW gemeinsam daran gearbeitet, diese Beeinträchtigungen zu reduzieren. Eine weitere Sperranlage in der Parallelspur der A1 soll in Kürze dafür sorgen, dass auch die gesperrte Auffahrt im Laufe des Sommers wieder geöffnet werden kann.

Straßen.NRW.Info-Abo A-bei-LEV: Neubau Leverkusener Rheinbrücke - weitere Untersuchungen ab nächster Woche

Sehr geehrte Damen und Herren,
ab nächster Woche werden im Rahmen der laufenden Bodenuntersuchungen im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Leverkusener Rheinbrücke ergänzende Sondierungen auf dem Gebiet der "Altablagerung Dhünnaue" durchgeführt. Dabei werden Bodenproben oberhalb des Dichtungssystems, im Bereich der "rekultivierten Böden", entnommen. Die Analyseergebnisse sind im Rahmen der Ausschreibung zu berücksichtigen, dabei ist die Eignung von Böden grundsätzlich immer nachzuweisen. Diese Böden sind nicht belastet und sollen im Zuge der Baumaßnahme an anderer Stelle wieder verwendet werden. Insgesamt werden rund 80 Proben genommen.

Die Absperrung der Arbeiten an dieser Stelle ist nicht notwendig, weil die rekultivierten Böden ungefährlich und nicht gesundheitsgefährdend sind. Aus diesem Grund müssen die Arbeiter auch keine Schutzanzüge tragen.

Mit besten Grüßen

Straßen.NRW.
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